Immer wieder Fernsehbrände...

In der Schweiz verursachen Fernsehgeräte immer wieder erhebliche Brandschäden. Diese Brände sind auf technische Defekte, auf Überspannungen durch Blitze und auf menschliches Fehlverhalten zurückzuführen.

Eingeschaltete Fernsehgeräte entwickeln bei längerem Betrieb Wärme. Wird diese nicht durch eine genügende Luftzirkulation abgeführt, entsteht ein Wärmestau. Ganze Bauelemente können durch Überhitzung ausfallen oder in Brand geraten.

Die Beratungsstelle für Brandverhütung BfB gibt zur Verhütung von Fernsehbränden folgende Empfehlungen: Fernsehgeräte sollen möglichst frei aufgestellt werden. Beim Einbau in Möbel muss auf jeden Fall eine genügende Luftzirkulation sichergestellt werden.

Fernsehgeräte sind in ausreichendem Abstand von Öfen, Heizkörpern sowie Vorhängen und anderen leicht entzündbaren Stoffen aufzustellen.

Die Bedienungsanleitung ist genau zu befolgen. Insbesondere dürfen die Belüftungsöffnungen nicht durch Zierdecken, Zeitungen oder andere Gegenstände abgedeckt werden.

Das Gerät soll nur eingeschaltet bleiben, solange das Programm verfolgt wird. Bei längerer Abwesenheit oder während Gewittern (vor allem bei Stromversor-gung über einen Freileitungsanschluss) sind Antennen- und Netzstecker aus den Steckdosen zu ziehen.

Es ist ratsam, Fernsehgeräte etwa alle fünf Jahre oder bei auftretenden Störun-gen einem Fachmann zur Kontrolle und Entstaubung zu überlassen.

Wird ein Brand in der Entstehungsphase entdeckt, ist sofort der Netzstecker aus der Steckdose zu ziehen. Nachher ist nach dem Grundsatz "Alarmieren - retten - löschen" vorzugehen. Infolge der Implosionsgefahr sind Löschversuche von der Seite vorzunehmen.

Defekte Geräte sind unverzüglich durch einen Fachmann reparieren zu lassen. Eingriffe durch den Bastler sind gefährlich.